Axolotl heißt Wassermonster. Diesen Namen haben sie aufgrund ihres Aussehens erhalten, wobei viele Menschen die kleinen Tiere sehr süß und nicht monsterhaft finden. Der Name kommt aus dem Aztekischen und wird von „alt“ (=Wasser) und „Xolotl“ (ein Aztekengott) abgeleitet. Sie werden auch oft als Wasserdrachen bezeichnet. Die kleinen Lurche kommen auch ursprünglich aus Mittelamerika – genauer: aus Mexiko.

Axolotl (Ambystoma mexicanum) sind Schwanzlurche und gehören zu den Amphibien. Es handelt sich um eine Art Salamander.

In der Regel werden Axolotl zwischen 15 und 30 Zentimeter groß und wiegen etwa 50 bis 300 Gramm.

Die meisten Axolotl werden zwischen zehn und zwanzig Jahre alt.

Ich bin auf Axolotl gestoßen durch eine Ausstellung von Salamandern, doch leider gab es keine echten Axolotl dort. Irgendwann habe ich mich über sie informiert, und wir haben uns entschlossen, drei von ihnen aufzunehmen. Nach langem Warten gab der Züchter (Axolotlzucht – Michael Lachnitt, Axolotl Zucht – Perfektes Zubehör für eure Lieblinge , https://www.axolotlzucht.de ) uns Bescheid, dass wir sie abholen können. Und jetzt wohnt ein schwarzer Ohnezahn, ein weißer Stitch und ein brauner Carlos bei uns.

Es gibt vier Axolotlarten: Weißlinge (normal), Wildlinge (normal), Copper (normal), Albinos (selten).

Man sollte sich, bevor man sich ein Axolotl zulegt, gut informieren. Ein Axolotl kostet ca. 30-40€, plus Anschaffungskosten für Aquarium, Pflanzen, Kühler, Pumpe usw. sind es ca. 900€, dafür sind die laufenden Kosten gering.

Dafür bekommt man ein wirklich außergewöhnliches Tier. Hier drei der Besonderheiten:

Axolotl können kurzzeitig zwischen dem Land und dem Wasser wechseln, sollten jedoch ihr Leben im Wasser verbringen, da sie keine ausgewachsenen Molche sind, sondern sich im Larvenstadium befinden.

Axolotl bleiben ihr Leben lang im Larvenstadium. Dieser Dauerzustand wird als Jugendreife bezeichnet.

Axolotl können ihren Körper sehr gut und meist vollständig regenerieren, denn sie sind in der Lage, ihre Gliedmaßen, Organe und sogar Gehirnteile nachwachsen zu lassen. Wie das möglich ist, ist noch nicht ganz erforscht. Man hofft die Erkenntnisse in der Humanmedizin anwenden zu können.

Ohnezahn (Wildling)

Albino